Ein stabiles und effizientes politisches System

Die Schweiz wird oft als « älteste Demokratie der Welt » bezeichnet. Tatsächlich stammt die Gründungsakte der schweizerischen Eidgenossenschaft aus dem Jahr 1291 und beruht auf dem Prinzip der Gewaltenteilung.

Die moderne Schweiz ist ein Bündnis von 26 souveränen Ständen, genannt Kantone, die in einem Bundesstaat zusammengeschlossen sind. Diese Bundesstruktur garantiert die legendäre Stabilität des politischen, juristischen und sozialen Systems der Schweiz, das eine wirtschaftliche Entwicklung begünstigt.

Wie auch die anderen Kantone geniesst der Kanton Waadt eine grosse Autonomie und ist mehrheitlich Träger der politischen und administrativen Gewalt. Er hat eine eigene Regierung sowie eine eigene Exekutive und Judikative. Die Bundesverfassung sieht konkret vor, dass alles, was nicht ausdrücklich an den Staat delegiert wird, in der Verantwortung der Kantone liegt. Dies gilt vor allem für die Steuerpolitik, bei der der Kanton Waadt über eine grosse Handlungsfreiheit verfügt. Unternehmen, die sich auf Kantonsgebiet niederlassen möchten, kommen deshalb in Genuss von vorteilhaften Steuerbedingungen. Die Behörden und die Verwaltung stehen der Bevölkerung und den lokalen Unternehmen sehr nahe und können flexibel handeln.

Obwohl sie mitten in Europa liegt, ist die Schweiz nicht Mitglied der Europäischen Union und daher den Reglementierungen der EU nicht direkt unterstellt. Die Schweiz konnte aber mit ihrem grossen europäischen Nachbarn mehr als 150 bilaterale Abkommen schliessen, die ihr eine enge Zusammenarbeit und gegenseitige Vorteile in verschiedenen Bereichen sichern, darunter Personenfreizügigkeit, Aufhebung technischer Handelshemmnisse, Forschung, usw.