© IOC Alexander Hassenstein

Thomas Bach
Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOK), Lausanne

«Lausanne bietet dem IOK einen aussergewöhnlichen Rahmen, gastfreundliche Bedingungen für die vielen Zusammenkünfte und ein offenes Ohr für unsere Bedürfnisse.»


Herr Bach, können Sie uns bitte sagen, was der Standort Lausanne dem IOK bringt ? Welche Vorteile haben Sie hier ?
Die Beziehung zwischen dem IOK und Lausanne ist historisch gewachsen. Pierre de Coubertin hat 1915 beschlossen, den Sitz des IOK in Lausanne zu errichten. Zu jener Zeit war die Waadtländer Hauptstadt in einer Welt der Konflikte ein Garant für Sicherheit und Stabilität.

Noch heute bietet Lausanne dem IOK einen aussergewöhnlichen Rahmen, gastfreundliche Bedingungen für die vielen Zusammenkünfte, einen sicheren Hafen für viele Sportverbände und –organisationen und ein offenes Ohr für unsere Bedürfnisse.

Wie schneidet Lausanne im Vergleich zu anderen möglichen internationalen Standorten ab, zum Beispiel zu den grossen Metropolen ?
Lausanne hat alles, was eine Metropole auch hat. Die Stadt kann grosse Anlässe durchführen, sie hat eine Aufnahmekapazität im Verhältnis zu ihrer Grösse, eine lange Tradition als Gastgeberin für internationalen Sportanlässe und sie bietet einen aussergewöhnlichen Lebensrahmen.

Wie wurden Sie als « Ausländer » im Kanton Waadt aufgenommen und wie fühlen Sie sich heute hier ?
Die Menschen in Lausanne und die Waadtländerinnen und Waadtländer im Allgemeinen haben mich professionell und freundlich aufgenommen. Ich wohne durchschnittlich 200 Tage pro Jahr in Lausanne und finde hier, am Seeufer, ideale Bedingungen zum Arbeiten. Dies ist für mich als Belgier, der das Meer und das Segeln liebt, sehr wichtig. Ich fühle mich deshalb hier wie zu Hause.