Hiess Lousonna am Ufer des Genfersees ein. An diese Ursprünge erinnert das Römische Museum
In das Römische Museum in Lausanne-Vidy wurden die Überreste eines vornehmen Wohnhauses aus römischer Zeit einbezogen, das über ein Atrium, bemalte Räume und Zimmer mit Bodenheizung verfügte.
Die Dauerausstellung zeigt dem Besucher anhand zahlreicher Gegenstände, wie der Alltag am Ufer des Lacus Lemannus vor rund zwanzig Jahrhunderten aussah. Es war eine Zeit der Veränderungen, in der sich die Bevölkerung an viele Neuerungen gewöhnen musste: eine neue Sprache (das Latein), die Schrift, neue Technologien (Mauer-, Ziegel- und Glasarbeiten sowie Glasbläserei), neue Nahrungsmittel (Olivenöl, Meeresfische, Datteln) – dies alles im Rahmen des Römischen Reichs mit seinem gemeinsamen Markt, einer einheitlichen Währung und ausgezeichneten Verkehrswegen. Das Museum verfügt auch über einen archäologischen Park, in dem die Ruinen des Forums zu sehen sind.
Ausserdem werden hier das ganze Jahr über Vermittlungsaktivitäten organisiert, die den Kindern den Alltag in der Antike auf spielerische Weise näherbringen: so können sie etwa gallo-römisches Brot backen, nach römischen Rezepten kochen oder lernen, wie die Architekten und Ingenieure der damaligen Zeit zu bauen.
Ausstellungstexte auf Französisch und Broschüre auf Englisch.
Freier Eintritt am ersten Samstag des Monats.
Montags geschlossen (ausser Juli-August und montags an Feiertagen), sowie am 24., 25., 31. Dezember und 1. Januar.
Anfahrt
Bus 24: Haltestelle «Siège du CIO»
Bus 25: Haltestelle «Bois-de-Vaux»